Apple hilft Mac-Benutzern, die von einer Sicherheitslücke in der Telekonferenz-App Zoom betroffen waren.
Apple hat leise einen Sicherheitspatch auf Macs veröffentlicht, der Software aus Videokonferenz-Apps von Drittanbietern entfernt, die durch Zooms beängstigenden Webcam-Fehler aufgedeckt wurden, berichtete The Verge zuerst.
Sowohl RingCenter als auch Zhumu, zwei Videokonferenzdienste, die automatisch sekundäre Zoom-Software installieren, gerieten in das Kreuzfeuer eines bösen Fehlers, der es bösartigen Websites ermöglichte, die Webcam eines Macs aus der Ferne zu öffnen und ohne jegliche Intervention eine Videokonferenz zu starten.
MEHR: Zoom verspricht Fix für beängstigende Webcam-Spionage-Fehler
Zoom, eine beliebte Telefonkonferenz-App, stand letzte Woche unter immensem Druck, nachdem festgestellt wurde, dass das Unternehmen heimlich einen Webserver auf Macs installiert, der von schlechten Akteuren ausgenutzt werden kann, um Menschen auszuspionieren. Schlimmer noch, der Webserver bleibt auf einem Gerät, auch nachdem ein Benutzer Zoom von seinem Mac deinstalliert hat.
Nachdem Zoom seine Meinung geändert hatte, dass der Fehler für die Funktion der App auf Safari erforderlich ist, hat Zoom schließlich einen Patch veröffentlicht, der das Problem behebt. Benutzer, die das Programm vor dem Durchlaufen des Patches deinstallierten, hatten jedoch kein Glück. Nun liegt es an Apple, die Scherben aufzusammeln.
Apple hat am 10. Juli erstmals ein macOS-Update veröffentlicht, um die beleidigende Software von Zoom zu entfernen. Lesen Sie unbedingt unsere erste Berichterstattung über den Fehler, um Anweisungen zum Schutz Ihres Mac zu erhalten.
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